Kirchenzeitung      "Von Turm zu Turm" Nr. 17

Turmgedanken aus der Frühlingsausgabe  (März - April - Mai) 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Spaziergang im März, ein frisch gepflügtes Feld:

Der Pflug hat den Acker tief aufgebrochen und die Erde umgeworfen. Die Schleifspuren glänzen und lassen an die Bezeichnung „fetter Boden“ denken. Gute Voraussetzung für die Saat, die bald eingebracht werden soll.

Die Vorbereitung des Bodens braucht Zeit und Sachverstand. Was ist für diesen Ort, dieses Klima und unsere Möglichkeiten passend, damit es einmal eine gute Ernte wird?

Dass alles stimmt, ist nicht selbstverständlich, die Natur ist  keine Maschine, die auf Knopfdruck funktioniert. Das wissen die Landwirte nur zu gut.

 

In dieser Frühlingsausgabe wird es um Samenkörner anderer Art gehen, auf deren Aufgehen wir hoffen, oder deren Keimen wir beobachten konnten.

Auch hier gibt es die wohlüberlegte Vorbereitung, das Warten und Hoffen, die Unsicherheit und die Freude und vielleicht auch die Frage: Was ist eigentlich eine „gute Ernte“?

Besonders jungen Menschen gilt unsere Aufmerksamkeit. Sie werden sehen: Von sehr unterschiedlichen Jugendlichen  wird berichtet. Ihr Interesse, ihr Fragen und Mittun, ihre Ideen  entsprechen so gar nicht den gängigen Klischeevorstellungen.

Jede Begegnung mit ihnen trägt schon den Weg vom Säen bis zum Ernten in sich.

Unsere Texte können vielleicht  auch Sie, liebe Leser,  ermutigen, ungewöhnliche Schritte zu wagen. Den Boden bereiten kann ja auch bedeuten,  einfach mal Unmögliches für möglich zu halten.

Der Traum vom Wachsen und Werden  setzt Kräfte und Phantasie frei.

Ein österliches Geschehen!

Uta Herrmann  

Vom 22. Februar an wird die Ausgabe 17 ausgetragen

und liegt außerdem in allen Osteroder Kirchen aus.