Die Orgel

Die Orgel wurde im Jahr 2009 

von Grund auf restauriert und 

2011 mit dem Trompetenregister ergänzt.

 

 

 Dieses Instrument aus der Barockzeit (1724) ist mit seinem großen Bestand an alter Bausubstanz einzigartig in der südniedersächsischen Orgellandschaft.  

  

Im Jahre 2009 schreibt Uta Herrmann im Namen des Kirchenvorstandes: 

Schon vor weit mehr als 10 Jahren war deutlich erkennbar und anerkannt worden, dass unsere Orgel eine Restaurierung dringend nötig hatte.

Dem Organisten Peter Wendlandt, Pastor Bohnert und dem damaligen Kirchenvor-stand ist es zu danken, dass sie mit großem Nachdruck  und erstaunlichem Durch-haltevermögen dieses Ziel verfolgt haben.

Obwohl man uns immer wieder deutlich machte, dass eine so kleine Gemeinde ein Projekt von diesem Ausmaß kaum schultern könne, wurden Jahr für Jahr  mit besonderen Aktionen, Konzerten und Gemeindefesten Spenden gesammelt.

In diesem Jahr konnten wir endlich das Ziel von 65.000,- € erreichen. Das ist ungefähr die Hälfte der veranschlagten Kosten für die Restaurierung der Orgel und die Bemalung des Prospekts. Weitere Zuwendungen erhielten wir vom Kirchen-kreis Osterode, vom Landeskirchenamt in Hannover, von der Klosterkammer Hannover, der niedersächsischen Sparkassenstiftung und von der Stiftung Calenberg-Grubenhagensche Landschafts.

Nun ist es geschafft! Voller Staunen und Dankbarkeit erlebten wir Kirchenvorsteher den Zusammenhalt und die Opferbereitschaft vieler Menschen, die zur Gemeinde gehören oder sich ihr verbunden fühlen. Die Spender aus all diesen Jahren namentlich aufzuführen, ist leider nicht möglich. Die meisten verbergen sich hinter vielen Kollekten, dem freiwilligen Kirchgeld, Kuchenspenden für die Kirchenfeste, Spenden anlässlich von Familienfeiern und dem Ertrag des Postkartenver-kaufs in der Kirche. Manche Einzelspenden oder regelmäßigen Spenden sind beeindruckend hoch.

Allen, die mit Zeit und Geld dieses große Projekt gefördert haben, möchten wir von Herzen Dank sagen!

Dankbar erwähnt werden soll auch die immer wieder gewährte Unterstützung und geduldige Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreisamtes Osterode.

 

Als besonderes eindrucksvoll haben wir die 10 Wochen des Orgeleinbaus in unserer Kirche erfahren.

Wir konnten miterleben, wie die in der Orgelwerkstatt sorgfältig bearbeiteten Teile auf der Empore aufgebaut und in Millimeterarbeit eingepasst wurden und so unsere Orgel nach und nach heimkehrte. Alle Fragen wurden sachkundig und geduldig beantwortet, und immer war der behutsame Umgang mit der Arbeit der Vorfahren spürbar.

Voller Hochachtung vor der Orgelbaukunst und den vielseitigen handwerklichen Fähigkeiten bedanken wir uns bei dem Orgelbaumeister Hillebrand, seinen Mitarbeitern und dem Restaurator Kummer mit seinen Mitarbeiterinnen.

Sie haben uns unsere Orgel vertraut gemacht.

Wir werden diesen Schatz unserer kleinen Kirche schützen und bewahren,

damit die Marienorgel noch lange Zeit in Gottesdiensten und Konzerten erklingen kann

zum Lobe Gottes und zur Freude der Organisten und der hörenden Gemeinde.